WP-PhotoNav Release 0.7

Today, I released version 0.7 of my WP-PhotoNav WordPress plugin. This version includes two new features that have been wished by users:

  • Support for Colorbox (similar to LightBox) via the new popup option.
  • Support for automatic scrolling via the animate option.

If you are yourself a WordPress user and interested in my plugin, visit the plugin homepage on this website to see all features in action or the download page at WordPress.org. If you are interested in what other improvements I’m planning, you can always look it up on the roadmap.

WordPress Multi-Network with Nginx

Today I found out the hard way, how an nginx web-server has to be configured to properly work together with the WP Multi Network plugin.

The problem was, that for some reason and on some machines, WordPress showed always only one blog (not the same on all machines) and ignored the domain entered into the browser. Now it is exactly the purpose of the multi-network plugin to resolve different domains to different blogs (hopefully in a reproducible manner).

It turned out, that the problem was in the nginx configuration that looked like that:

server {
    server_name  _ .fabianmoser.at .nataschastanke.eu;
    #...
}

thus catching both domain names registered for my server.

After some twiddling with the nginx log format to inspect where the http header got lost, I found the following solution:

server {
    server_name  .fabianmoser.at;
    #...
}
server {
    server_name  .nataschastanke.eu;
    #...
}

thus effectively duplicating the virtual server section and giving just one server name each time.

Now everything works fine as you can easily verify yourself.

Virtuelle Übersiedlung

Die vergangene Woche hat ein paar virtuelle Neuerungen gebracht. Ich habe meinen privaten Server auf eine neue Hardware umgezogen. Tatsächlich geht es zwar genau genommen um virtualisierte Hardware, aber mit dem Umzug haben sich die diversen Ressourcenlimitierungen nach oben verschoben, sprich mehr Speicher und mehr Leistung.

Redmine

Der Grund für die doch etwas aufwendige Aktion war ein mehr oder weniger fehlgeschlagener Versuch, die das Projektmanagement-Tool Redmine als Ersatz für das bisher eingesetzte Trac auszuprobieren. Leider stieß mein alter Server dabei an seine Grenzen und verweigerte für kurze Zeit sogar die Annahme von E-Mails.

Weil ich einen Umstieg schon seit einem Jahr immer wieder überlegte, nahm ich die Situation zum Anlass um mit meinem Provider die Optionen zu besprechen. Mir wurde ein Upgrade angeboten, das sich heute leider als ungültig erwiesen hat. Letztendlich ist der einzige Unterschied eine Monatsmiete, weil ich beide Verträge nur mit einmonatiger Bindung abgeschlossen habe.

Den für Redmine notwendigen Ruby Stack habe ich aus den aktuellen Quellen selbst kompiliert, weil die Versionen in den CentOS Repositories für diese junge Software stark veraltet sind. Ruby stellt mit den gut unterstützen Gems eine gute eigene Paketverwaltung bereit.

CentOS

Weil ich auf meinem Laptop seit einiger Zeit auf die Linux Distribution Fedora setze, habe ich meine Distributionswahl am Server überdacht und statt Debian auf das Fedora-ähnliche aber auf den Servereinsatz aufgelegte CentOS gesetzt. Vom Geist der Revolution beflügelt, habe ich mich auch gleich versuchsweise von Apache als Webserver verabschiedet und auf Nginx umgestellt. Die gerade angezeigte WordPress wird entsprechend von PHP-FPM ausgeführt.

Für die Mailserver Infrastruktur verlasse ich mich weiterhin auf das bewährte Gespann von Dovecot und Exim. Weil mein Server meine zentrale Sammelstelle für alle E-Mail Konten ist (per Fetchmail), wollte ich hier nichts riskieren und sah auch wirklich keinen einzigen Grund für eine Veränderung.

VCS

Meine alten Subversion Repositories habe ich natürlich unverändert kopiert. Daneben habe ich mit Hilfe von Gitosis eine für meine Zwecke perfekte Git Verwahltung eingerichtet, die (wie svn+ssh) unter einem einzelnen Systemaccount und einer Sammlung von autorisierten öffentlichen Schlüsseln beliebig viele Git Repositories mit getrennt einstellbaren Zugriffsrechten zur Verfügung stellt. Nebenbei war die Unterstützung von Git und Subversion einer der Mitgründe für den Umstieg von Trac auf Redmine.

Fertig

Also genug Fachjargon. Fazit: Ich habe einige glückliche Stunden mit meiner virtuellen „Immobilie“ verbracht. Nur damit die Änderungen nach außen hin nicht völlig unbemerkt bleiben habe ich auch gleich das WordPress Motiv geändert.

Erklärung zur Schlagwortwolke

Neben den klassischen Navigationsmethoden auf dieser Website, wie die Selektierung einer Kategorie oder eines Zeitraumes im Archiv, gibt es, wie kaum zu übersehen ist, auch eine etwas neuartigere Möglichkeit. Die Tagcloud oder auf Deutsch Schlagwortwolke vermittelt auf einen Blick, welche Informationen auf dieser Website zu finden sind und wo die Schwerpunkte liegen.

Damit das Prinzip funktioniert, habe ich begonnen, den neueren Artikeln Schlagworte zuzuweisen. Im Gegensatz zu Stichworten, welche sich auf den Titel beziehen, geben Schlagworte in kürzester Form den Inhalt eines Artikels wieder. Sobald eine Mindestanzahl von Artikeln mit Schalgworten markiert wurde, kommen natürlich in Summe manche Schlagworte öfter vor als andere. Dieser Unterschied wird in der Schlagwortwolke durch das Schriftbild des Schlagwortes dargestellt. Häufiger vorkommende Schlagworte sind auffälliger dargestellt als selten vorkommende. 

In diesem frühen Stadium der Website ist der Vorteil dieser Navigationsmöglichkeit leider noch nicht offensichtlich. Das wird sich aber bei einer größeren Anzahl von Artikeln ändern. Um dann eine effiziente Navigation mittels der Kategorien zu erreichen, müsste ich eine gutüberlegte Hierarchie einführen und regelmäßig aktualisieren, wenn manche Kategorien wichtiger werden als ursprünglich angenommen. Die Schlagwortwolke aktualisiert sich sozusagen von selbst und stellt immer die gerade aktuelle Informationsverteilung auf der Website dar.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser kurzen Erklärung die auffällige und vielleicht auf den ersten Blick störende Einrichtung mit dem irritierenden Namen rechtfertigen. Wie gesagt, vielleicht überzeugt sie ja im Lauf der Zeit. Es würde mich freuen.

Umstieg auf WordPress

Begründung für die Umstellung der Basis dieser Website von Frog zu WordPress und Erläuterungen zum neuen Aussehen.

Motivation

Nachdem das Design meiner Website zwiespältige Reaktionen hervorgerufen hat (Nicht alle Besucher war darüber begeistert, dass ich Ihnen gleich tief in die Augen geschaut habe.), habe ich schon vor einiger Zeit begonnen, mir über eine gänzliche Neugestaltung Gedanken zu machen. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch vorgenommen, die bisherige Basis der Website, nämlich das Frog Content Management System neu zu evaluieren.

Es folgte eine längere Recherchephase, weil ich nie wirklich viel Zeit auf einmal darauf verwendet habe. In die engere Auswahl kam immer wieder Drupal. Gegenüber Joomla habe ich eine irrationale Abneigung, die ich manchmal darauf zurückführe, dass es dafür sogar an Schulen Einführungen gibt und manchmal darauf, dass es einfach irgendwie zu bunt wirkt. Gegen eine weitere Verwendung von Frog sprach die Tatsache, dass es anscheinend nur drei aktive Entwickler gab und mir die Entwicklung etwas zu verschlafen schien. So perfekt ist es dann doch noch nicht, auch wenn mich die Schlankheit und das Konzept einst überzeugen konnten.

Warum WordPress?

WordPress wurde es dann ganz einfach, weil es anscheinend für Websites und insbesondere für Blogs die erste Wahl ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern, warum ich es früher ausgeschlossen hatte, befürchte aber, dass es von einem Emanzipationsbedürfnis hergerührt hat. Dieses Bedürfnis ist in den letzten Monaten in mir sehr zurückgegangen. Vielleicht steht damit auch im Zusammenhang, dass ich auf meinem Arbeitscomputer nun endgültig bei Windows Vista geblieben bin und es kennen und mögen gelernt habe.

Jedenfalls konnte ich keinen Grund und kein fehlendes Feature finden, das gegen WordPress gesprochen hätte. Meine Kriterien waren vor allem die Möglichkeit, konsistene statische Seiten zu erstellen und Versionierung der Artikel. Da ich mich nicht noch einmal mit Serversoftware herumschlagen wollte, musste das potentielle System auch auf der PHP/MySQL Infrastruktur laufen. Da beides keine stark einschränkenden Kriterien sind, waren die beiden „Bonuskriterien“ ausschlaggebend: Ein vernünftiges Plugin für die Einbindung von Picasa Fotoalben und ein Darstellungsmotiv, das mir zusagt.

plaintxtblog

Die Wahl des Aussehens wurde diesmal von einer reduktionistischen Strategie geleitet. Geheimes Vorbild war der Blog von Mark Russinovich, einem früheren SysInternals und jetzt Microsoft Kernel Entwickler, aus dessen Interviews ich einige interessante Hintergrundinformationen zu Vista und Windows 7 erfahren habe. Tatsächlich wird das Aussehen seines Blogs natürlich von TechNet vorgegeben, aber egal. Ich fand ganz einfach, dass ich lieber weiterhin Bilder in meine Artikel aufnehme und alle anderen Fotos und Grafiken vermeiden sollte. Damit wird die Aufmerksamkeit nicht vom interessanteren, neuen Inhalt abgelenkt und man sieht nicht tausendmal dasselbe große, bald altgewordene Bild, das alles andere in den Schatten stellt und zuerst beeindruckt und später langweilt.

Belohnung

Weil ich gerade beim Thema war, gibt es jetzt zur Belohnung noch ein gerade aufgenommenes Foto von Romy, die heute schon einige intensive Knuddeleinheiten einstecken musste und den Samstag genauso genießt wie ich.

Jetzt muss ich aber doch noch hinaus aus der Wohnung, den Wochenendeinkauf erledigen und ein bisschen die Nachmittagssonne inhalieren.