Sponsion

Vergangenen Donnerstag, am 18. Dezember 2008, habe ich endlich auch meine offizielle Sponsion gefeiert. Viel gibt es dazu nicht zu erzählen. Nach der Feier im Festsaal der TU Wien habe ich meinen Gästen etwas Sekt ausgeschenkt bevor wir dann ins Wirtshaus „Kaiserwalzer“ übersiedelt sind.

Ich fand den Tag sehr gelungen und danke alle meinen Gästen fürs Kommen und Bleiben! Bilder von der Feier sind im Fotobereich zu finden.

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Villa Adriana

Ich bin jetzt seit vergangenen Sonntag in Frascati bei Rom um an der CERN Accelerator School teilzunehmen. Wenn die Schule morgen in einer Woche zu Ende ist, werde ich einen ausführlichen Bericht schreiben, aber für heute muss das folgende Bild reichen:

Beim Anblick dieses Olvienbaums neben einer Mauer die von der Hadriansvilla übergeblieben ist bekommt der Begriff Zeit eine neue Bedeutung.

Studium abgeschlossen

Jetzt ist es schon genau eine Woche und einen Tag her, dass ich mein Studium der Technischen Physik mit der bestandenen dritten Diplomprüfung abgeschlossen habe. Bis ich den Titel Dipl.-Ing. tragen darf, muss ich nur noch bis zum Erhalt des entsprechenden Bescheids warten. Die Sponsionsfeierlichkeiten finden erst im Dezember statt.

Einstweilen arbeite ich daran mit einer abschließenden Publikation in den Proceedings des Linear Collider Workshops, der dieses Jahr in Chicago stattfindet, meiner Diplomarbeit ein bisschen mehr Nachhaltigkeit zu bescheren. Parallel bereite ich mich schon auf meine Dissertation vor, die ich mithilfe eines CERN Doctoral Student Stipendiums in Genf machen werde. Das Thema betrifft dasMedAustron Projekt zur Errichtung eines Krebstherapie- und Forschungszentrums in Wiener Neustadt.

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Report

Mein Praktikum neigt sich dem Ende zu und das geht, wie vorauszusehen war, mit einem Endspurt einher. Die Arbeit pro Zeit wächst also noch mal vor dem Ende. Und die Wochenenden tendieren dazu geopfert zu werden. Deshalb habe ich auch nichts zu erzählen, was auf diesem Blog sinnvoll zu schreiben wäre. Wenn es fertig ist, hänge ich vielleicht das Protokoll hier an (dann verliere ich es auch nicht).

Gestern ist Natascha „nachhause“ nach Budapest geflogen nachdem sie knapp über zwei Wochen da war. Die Zeit war leider zum Großteil mit Regen gesegnet. Außerdem musste ich wie gesagt recht viel arbeiten und mir deshalb kaum freinehmen. So sind wir eben oft am Abend (um 17:30 Uhr) mit dem Bus in die Stadt gefahren.

Am ersten, verlängerten, Wochenende (26-28 Mai) waren wir in Paris und konnten die beiden Nächte bei den Eltern einer Austauschfreundin meiner Schwester schlafen. Deren kleines Häuschen war mit dem Zug etwa 10 Minuten vom Bahnhof Montparnasse entfernt und nur tagsüber erreichbar. Leider hat es auch in Paris die meiste Zeit geregnet und wir waren mit unseren Vorhaben sehr eingeschränkt. Immerhin hatten wir Zeit das Centre Pompidou, das wir bei unserem letzten Besuch als sekundäres Ziel links liegen gelassen hatten, diesmal „gewissenhaft“ zu besichtigen.

Auch für das zweite Wochenende hatten wir ursprünglich hehre Ziele, aber die schlechten Wettervorhersagen dämpften unsere Lust, an die Atlantikküste zu fahren. Am Sonntag, als wir die Cité de l’espace besuchten war es dann aber ironischer Weise doch schön und wir saßen im Planetarium.

Vergangenen Freitag sind wir dann zum Abschluss Nataschas‘ Besuch doch noch ans Meer, aber an die Mittelmeerküste gefahren. Da sich der Strand von Narbonne ja für mich schon im Herbst bewährt hatte, war er auch diesmal unser Ziel. Wir hatten Glück mit dem Wetter und am Abend beide einen leichten Sonnenbrand. Der Tag war trotzdem wunderschön, da am Strand ziemlich wenig los und es deshalb sehr ruhig war. Wir sind die meiste Zeit im schönen Sand gelegen und haben gelesen. Schwimmen war bei 19°C nur als kurze Erfrischung angenehm.

Für mich ist heute der Tag Wien -9, also vermutlich ist das der letzte Eintrag von einer französischen IP Adresse.

Bis zum nächsten Mal lieber Blog

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Das Blaue vom Himmel

Das werde ich schreiben. Meine spontanen Ideen sind ansonsten leider eher rar. Immerhin, ich weiß es jetzt besser als jemals zuvor wenn ich davon schreibe. Immerhin werde ich die Strecke Toulouse-Wien/Budapest Ende Juni innerhalb von zehn Monaten zwölf Mal zurückgelegt haben. Dabei kam ich in den Genuss des Services von vier Fluglinien und sechs Flughäfen. Zweimal wurde mein Gepäck nachgeliefert und einmal habe ich einen Anschluss verpasst. Meine Maximale Wartezeit auf einem Umsteigeflughafen betrug fast sieben Stunden. Die meiste Zeit zum Umsteigen muss man mit etwa eineinhalb Stunden in Paris (sowohl CDG als auch Orly) einplanen. Am einfachsten und schnellsten in es in Brüssel. Dort wird man am weg vom Ankunfts- zum Abflugsgate von keiner erneuten Sicherheits- oder Passkontrolle aufgehalten und kann daher theoretisch schon zehn Minuten nach der Ankunft schon wieder in ein Flugzeug steigen. Die Preise für eine Richtung mit obligatem Umsteigen schwankten zwischen 75 und etwas über 140 €. In Budapest sollte man schon mit Forint ankommen, um nicht von den katastrophalen Wechselkursen am Flughafen Gebrauch machen zu müssen. Ansonsten zahlt man für den Minibus vom Flughafen zu jedem beliebigen Ort in der Stadt effektiv 20 Prozent mehr.

Ein kleine Episode zum Thema habe ich noch auf Lager. Diese Zeilen bringe ich nämlich im Flugzeug zwar nicht zu Papier, aber zu OneNote. Das allein ist vermutlich nicht besonders. Besonders fand ich es aber doch, vom Kabinenpersonal in meinem Privatflugzeug begrüßt zu werden. Grund für diesen Humor ist die Auslastung des Flugzeugs. Auf den 85 zur Verfügung stehenden Sitzen haben insgesamt elf Personen Platz genommen. Und das für etwa 45 €. Schön.

Wie dem Leser während des ersten Absatzes nicht entgehen konnte, bin ich schon ein bisschen in Abschlussstimmung. Das hat verschiedenen Gründe. Zum Einen vergeht die Zeit während meines Praktikums gefühlt schneller als vorher. Daher rührt auch die veränderte, erniedrigte, Blog Frequenz. Zum Anderen habe ich meine Betreuer davon überzeugen können, den Abschluss meiner Arbeit auf den 15. Juni zu verlegen. Außerdem habe ich bis dahin noch so viel vor, dass mir schon jetzt die zu zur Verfügung stehenden Wochenenden auszugehen drohen. Besonders, wenn mich Natascha in etwas mehr als zwei Wochen besuchen kommt, wird das die Geschwindigkeit des Zeitvergehens und die Dichte der Wochenendplanung noch einmal deutlich erhöhen.

Jetzt setzen wir auch schon bald wieder zum Landeanflug an. Daher werde ich meinen übersprudelnden Schreibdrang jetzt zügeln um noch schnell das übliche Ende zu hinterlassen:

Bis zum nächsten Mal lieber Blog

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