Neuer Desktop

Innenansicht
Innenansicht

Mittlerweile ist es ja schon sieben Wochen her, dass ich mir meinen neuen Desktop zusammengebaut habe und ich wollte schon längst einmal darüber berichten. Das hole ich jetzt nach. Zuerst eine Liste der verbauten Komponenten:

  • Intel Core 2 Quad Q8400, 4x 2.67GHz, boxed
  • ASUS EAH4870 DK/HTDI/1GD5, Radeon HD 4870, 1024MB GDDR5, 2x DVI, TV-out, PCIe 2.0
  • ASUS Maximus II GENE, P45 (dual PC2-6400U DDR2)
  • Mushkin DIMM Kit Black Ascent XP2-8500 4GB PC2-8500U CL5-5-5-15 (DDR2-1066)
  • ASUS TM-22 schwarz
  • Western Digital Caviar Blue 640GB, SATA II
  • Enermax LibertyECO 500W ATX 2.3

Das DVD-Laufwerk habe ich aus meinem alten Desktop weiterverwendet.

Die Zusammenstellung des Desktops habe ich unter zwei Voraussetzungen erstellt. Zum einen musste Sims 3 in FullHD mit höchsten Grafikeinstellungen darauf laufen, was mich auf den 4870 Chipsatz von ATI brachte. Zum zweiten musste der Rechner eine maximal Höhe von 40 cm aufweisen. Das war nur mit einem ?ATX Motherboard möglich.

Festplatte und RAM
Festplatte und RAM

Der ATI 4870 Chipsatz wird von verschiedenen Herstellern verbaut, aber die Dark Knight Karte schien die leiseste Option zu sein und hat außerdem mit 1 GB ausreichend Grafikspeicher auch für zukünftige Anwendungen.

Der Intel Core 2 Quad Q8400 war zum Zeitpunkt der Auswahl der Prozessor mit dem besten Preis/Leistungs Verhältnis aller Desktop Prozessoren.

Damit diese beiden zentralen Komponenten optimal miteinander kommunizieren können, musste der Chipsatz die maximalen Transferraten unterstützen. Der günstigste Chipsatz, der diese Bedingung erfüllt, war der Intel P45 und das einzige ?ATX Motherboard mit diesem Chipsatz war das ASUS Maximus II GENE.

Bei der Auswahl des Arbeitsspeichers habe ich mich vor allem nach der Dokumentation des Motherboards gerichtet. Der Mushkin Kit war kaum teurer als andere 4 GB Kits und hatte gute Testberichte und inkludierte Kühlkörper, die aber nicht zu groß für das kompakte Gehäuse schienen. Beim Einbauen stellte sich heraus, dass ich großes Glück hatte, da die Festplatte über den RAM Slot hinausragt und sich die Kühlkörper haargenau hinter der Festplatte ausgingen.

Damit die angeführten Komponenten nicht unter Leistungsengpässen zu leiden haben, musste ich ein 500 Watt Netzteil auswählen. Das Enermax LibertyECO wurde als ruhig beschrieben und für die gut ausgeführten Anschlüssel gelobt.

Bei der Gehäuseauswahl gab es also zwei Bedingungen: eine maximale Höhe von 40 cm und kein eingebautes Netzteil. Da in den Angaben auf der Herstellerseite ein Platz für den Frontlüfter angegeben wurde, fiel die Wahl aufgrund optischer Kriterien auf das TM-22. Diese Wahl war leider nicht gut, da vorne tatsächlich kein Platz für den Frontlüfter vorgesehen war. Das hätte ich mir nach den Bildern von der geschlossenen Frontblende denken können.

Rearlüfter
Rearlüfter

Trotzdem war die Enttäuschung groß, als ich feststellen musste, dass der Luftzug im Gehäuse nicht ausreicht um den Chipsatz am Motherboard unter 50 °C zu halten, was für einen stabilen Betrieb aber notwendig wäre. Bei Anwendungen mit hoher Belastung öffne ich im Augenblick das Gehäuse um das Absturzrisiko zu verringern.

Die Festplatte war mir eigentlich relativ gleichgültig. Die Western Digital Caviar Blue 640GB war eine günstige Wahl und schien jedenfalls auch in Zukunft genügend Platz zu bieten. Das Preis/Leistungs Verhältnis von größeren Platten war außerdem nicht besser.

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