Das Blaue vom Himmel

Das werde ich schreiben. Meine spontanen Ideen sind ansonsten leider eher rar. Immerhin, ich weiß es jetzt besser als jemals zuvor wenn ich davon schreibe. Immerhin werde ich die Strecke Toulouse-Wien/Budapest Ende Juni innerhalb von zehn Monaten zwölf Mal zurückgelegt haben. Dabei kam ich in den Genuss des Services von vier Fluglinien und sechs Flughäfen. Zweimal wurde mein Gepäck nachgeliefert und einmal habe ich einen Anschluss verpasst. Meine Maximale Wartezeit auf einem Umsteigeflughafen betrug fast sieben Stunden. Die meiste Zeit zum Umsteigen muss man mit etwa eineinhalb Stunden in Paris (sowohl CDG als auch Orly) einplanen. Am einfachsten und schnellsten in es in Brüssel. Dort wird man am weg vom Ankunfts- zum Abflugsgate von keiner erneuten Sicherheits- oder Passkontrolle aufgehalten und kann daher theoretisch schon zehn Minuten nach der Ankunft schon wieder in ein Flugzeug steigen. Die Preise für eine Richtung mit obligatem Umsteigen schwankten zwischen 75 und etwas über 140 €. In Budapest sollte man schon mit Forint ankommen, um nicht von den katastrophalen Wechselkursen am Flughafen Gebrauch machen zu müssen. Ansonsten zahlt man für den Minibus vom Flughafen zu jedem beliebigen Ort in der Stadt effektiv 20 Prozent mehr.

Ein kleine Episode zum Thema habe ich noch auf Lager. Diese Zeilen bringe ich nämlich im Flugzeug zwar nicht zu Papier, aber zu OneNote. Das allein ist vermutlich nicht besonders. Besonders fand ich es aber doch, vom Kabinenpersonal in meinem Privatflugzeug begrüßt zu werden. Grund für diesen Humor ist die Auslastung des Flugzeugs. Auf den 85 zur Verfügung stehenden Sitzen haben insgesamt elf Personen Platz genommen. Und das für etwa 45 €. Schön.

Wie dem Leser während des ersten Absatzes nicht entgehen konnte, bin ich schon ein bisschen in Abschlussstimmung. Das hat verschiedenen Gründe. Zum Einen vergeht die Zeit während meines Praktikums gefühlt schneller als vorher. Daher rührt auch die veränderte, erniedrigte, Blog Frequenz. Zum Anderen habe ich meine Betreuer davon überzeugen können, den Abschluss meiner Arbeit auf den 15. Juni zu verlegen. Außerdem habe ich bis dahin noch so viel vor, dass mir schon jetzt die zu zur Verfügung stehenden Wochenenden auszugehen drohen. Besonders, wenn mich Natascha in etwas mehr als zwei Wochen besuchen kommt, wird das die Geschwindigkeit des Zeitvergehens und die Dichte der Wochenendplanung noch einmal deutlich erhöhen.

Jetzt setzen wir auch schon bald wieder zum Landeanflug an. Daher werde ich meinen übersprudelnden Schreibdrang jetzt zügeln um noch schnell das übliche Ende zu hinterlassen:

Bis zum nächsten Mal lieber Blog

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